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Landwirtschaft

2,5 JAHRE ROT-GRÜN IN NIEDERSACHSEN – JUSOS UND GRÜNE JUGEND ZIEHEN POSITIVE BILANZ

Die niedersächsischen Landesverbände von Jusos und Grüner Jugend haben eine insgesamt positive Halbzeitbilanz zur rot-grünen Landesregierung gezogen. So sind auf zentralen Politikfeldern wie der Kultus-, Innen- oder Agrarpolitik klare Schnitte gegenüber der verfehlten Politik der schwarz-gelben Koalition gesetzt und Wahlkampfversprechen eingelöst worden. Dennoch sind sich Jusos und Grüne Jugend Niedersachsen (GJN) einig, dass es für die Landesregierung aus SPD und Grünen noch einiges zu tun gibt

TIERE SIND KEINE ABFALLPRODUKTE DER LANDWIRTSCHAFT

Am Montag hat das Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen die massenhafte Tötung von männlichen Küken in der Legehennenzucht verboten. Mit diesem Verbot begibt sich NRW auf einen Weg für mehr Tierschutz und übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle. Das Ministerium folgt dabei der Auffassung der Staatsanwaltschaft Münster, welche die Tötung von männlichen Eintagesküken als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und somit strafbare Handlung ansieht.

Jusos Niedersachsen unterstützen die Initiative für eine Koppelung von EU-Förderung an Sozialstandards bei Schlachthöfen. Keine öffentlichen Gelder für Ausbeutung! Soziale Standards schaffen!

Die Jusos Niedersachsen forderten bereits eine Verbesserung der Situation von LeiharbeiterInnen im Zusammenhang mit dem tragischen Vorfall in einer Massenunterkunft für Werkvertragsarbeiter der Meyer Werft. Für die zahlreichen WerkvertragsarbeiterInnen der Schlachthöfe in Niedersachsen ist Situation ähnlich schlecht. Zusammengepfercht in kleinen heruntergekommenen Unterkünften leben die meist osteuropäischen ArbeitnehmerInnen und arbeiten für einen Niedrigstlohn in den Schlachthöfen.