Die Juso-Hochschulgruppen in Niedersachsen

Wer wir sind und was wir wollen

Die Juso-Hochschulgruppen setzen sich insbesondere mit Hochschulpolitik auseinander und sind ein feministischer, sozialistischer, internationalistischer und antifaschistischer Richtungsverband. Diese Aspekte sind die Leitthemen, die unsere tägliche Arbeit an den Hochschulen prägen. Dabei gilt, dass wir emanzipatorische linke Politik nicht nur auf die Straße, sondern auch in die Gremien tragen wollen. Wir bekennen uns daher zum allgemeinpolitischen Mandat der Studierendenvertretungen und treten zu den Wahlen akademischer und studentischer Organe an den niedersächsischen Hochschulen mit diesem Anspruch an. Gesellschaftliche Konflikte und Probleme enden nicht vor den Toren der Hochschulen.

Wir setzen uns vor Ort für ein selbstbestimmtes Studium ein, das allen offenstehen muss. Wir lehnen daher unter anderem Anwesenheitspflichten und (Langzeit-)Studiengebühren ab. Gute Lehre muss gefördert werden und divers sein. Digitale Lehrangebote, Tutorien, gut ausgestattete Lernräume und Barrierefreiheit sind dabei nur einige Schlaglichter unserer Vorstellung davon. Die akademischen Gremien sollten paritätisch besetzt sein, für eine gleichberechtigte Teilhabe von Studierenden – während unser langfristiges Ziel die Abschaffung von Statusgruppen ist.

Das Studium darf niemals vom Geldbeutel abhängig sein. Eine gute Grundfinanzierung der Universitäten, sowie ein vollumfängliches und elternunabhängiges BAföG als Vollzuschuss sind unser erklärtes Ziel. Eine vernünftige Ausfinanzierung der Studierendenwerke, die für Wohnheime, Mensen, Soziales und Kulturelles zuständig sind, ist längst überfällig und wird nachdrücklich von uns gefordert. Auch darf ein Studium nicht durch Diskriminierungen jeglicher Art begleitet oder verhindert werden. Wir kämpfen daher konsequent gegen rechtes Gedankengut – auf dem Campus und in der Gesellschaft.

Über unsere aktuellen Kampagnen und Projekte halten wir euch auf unseren Social Media Kanälen auf dem Laufenden – falls ihr also Einblicke in unsere Arbeit haben wollt, folgt uns gerne auf Facebook (@JusoHSGnds) und Instagram (@JusoHSGnNds). Natürlich könnt ihr so auch niedrigschwellig mit uns direkt interagieren.

 

Die Organisation der Juso-Hochschulgruppen

Als Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD sind wir, wie die Jusos auch, auf verschiedenen Ebenen organisiert. Neben den Hochschulgruppen vor Ort gibt es die Landesebene, sowie die Bundesebene. Auch haben wir eine umfassende Beschlusslage, die ihr auf den Seiten der Juso-HSGn unter www.jusohochschulgruppen.de finden könnt. Die Beschlusslage gibt unsere Positionierungen und Forderungen zu gesellschaftlichen wie hochschulpolitischen Themen wieder.

Zur Zeit gibt es 7 Hochschulgruppen in Niedersachsen an folgenden Hochschulen:

  • Technische Universität Braunschweig
  • Universität Göttingen
  • Universität Hannover
  • Universität Lüneburg
  • Universität Oldenburg
  • Universität Osnabrück
  • Universität Vechta

Falls ihr Kontakt zu eurer lokalen Hochschulgruppe aufnehmen wollt, schaut am besten in die gängigen Social Media Plattformen. Alternativ könnt ihr euch auch direkt an die Landeskoordination wenden, die euch dann vermitteln kann.

Die Landeskoordination (LKO) ist für die Vernetzung der niedersächsischen Hochschulgruppen und die Vertretung auf Landes- und Bundesebene zuständig. Sie trägt Forderungen in die Parteigremien und die Landtagsfraktion, plant Veranstaltungen wie die Landeskoordinierungstreffen oder thematische Formate und steht den HSGn vor Ort beratend zur Seite.

 

Kontakt zur Landeskoordination

Die aktuelle LKO setzt sich aus Sofia Dräger und Nils Quentel zusammen und wurde im Oktober 2019 für ein Jahr gewählt. Nils vertritt die HSGn in dieser Funktion als kooptiertes Mitglied im Juso-Landesvorstand.

Ihr erreicht die Landeskoordination per Mail an hsg[at]jusos-niedersachsen.de oder über die oben verlinkten Seiten auf Facebook und Instagram.