Jusos: Verhalten der ‚AFD‘ ist abstoßend und lächerlich zugleich

Die Jusos Niedersachsen haben die Absage einer Veranstaltung der rechtspopulistischen ‘AfD’ in Göttingen begrüßt.

“Es ist außerordentlich löblich, dass das Hotel die richtigen Konsequenzen gezogen und Zivilcourage gezeigt hat”, bemerkt die Vorsitzende des Juso-Unterbezirks Göttingen und stellv. Juso-Landesvorsitzende Silke Hansmann. “Die Entscheidung ist Ermutigung für Alle, die sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit engagieren. Dass das Hotel mit einer solch rechtspopulistischen Partei nichts zu tun haben will, ist angesichts der breiten Ablehnung der ‘AfD’ und ihrer kruden Thesen in der Gesellschaft nicht besonders verwunderlich. Geradezu albern macht sich die Partei, wenn sie nicht wahr haben will, dass sie in Gaststätten schlicht unerwünscht ist und sich Märchen von politischem Zwang und Gewaltandrohungen zusammendichtet.”

 

Auch der Juso-Landesvorsitzende Leonard Kuntscher kommentiert die Stellungnahme der ‘AfD’ kritisch: “Das Schmunzeln über diese Lächerlichkeit bleibt einem angesichts der Nazi-Vergleiche jedoch im Halse stecken. Es grenzt an Verhöhnung und Ekelerregung wenn eine offen rechtspopulistische Partei wie die ‘AfD’ wenige Tage vor dem 70. Jahrestag der deutschen Kapitulation mit Nazi-Vergleichen um sich wirft. Die ‘AfD’ ist keine normale, akzeptierte Partei in der Mitte der Gesellschaft. Die tätlichen Übergriffe auf Jusos bei einer AfD-Veranstaltung in Hessen im März oder die Morddrohungen gegen die Jusos Niedersachen vor wenigen Wochen demaskieren diese Partei. Jeder und jede in unserer Gesellschaft ist aufgerufen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit mit Zivilcourage die Stirn zu bieten.”