Hannover bleibt rot! Kein Platz für AfD, Endgame & Co.!

Am kommenden Wochenende will die „Alternative für Deutschland“ in Hannover ihren Landesparteitag abhalten. Zudem ruft die Gruppierung „Endgame“ für Samstag zu einer Demonstration gegen die „Amerikanisierung Europas“ in der Landeshauptstadt auf. Die Jusos Niedersachsen sehen beide Veranstaltungen äußerst kritisch und verurteilen das dort propagierte Gedankengut.

Der kommissarische Landesvorsitzende der Jusos Niedersachsen Knud Hendricks erklärt dazu: „Unserer schönen Landeshauptstadt bleibt derzeit auch wirklich kein rechter Spuk erspart. Nach 'HoGeSa', 'Demo für alle' und dem hannoverschen Pegida-Ableger 'Hagida' kommen nun auch noch 'Endgame' und die AfD. Wir lehnen all diese Gruppierungen entschieden ab und finden, dass in Hannover für derartige Stimmungsmache kein Platz ist“.

Ähnlich wie die AfD betonen auch die Organisatoren der „Endgame“-Veranstaltung, nicht „rechts“ zu sein. Inhaltlich ist diese Veranstaltung jedoch als Querfront-Aufmarsch von sogenannten neu-rechten Mahnwachen bis hin zur rassistischen Pegida-Bewegung zu verorten. Neben dieser Kundgebung findet von Samstag bis Sonntag der Landesparteitag der AfD mit Vorstandswahlen in Hannover Misburg statt.

„Hannover ist eine weltoffene und multikulturell geprägte Stadt“, erklärt Arne Zillmer, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos. „Für die AfD und ihre Vorurteile gegenüber religiösen und sexuellen Minderheiten darf hier kein Platz sein“, so Zillmer weiter und fügt hinzu: „In der Vergangenheit hat sich diese Partei ständig kritisch bis abwertend gegenüber Zuwanderern, dem Islam oder homosexuellen Menschen geäußert. Derartige Ausfälle nehmen wir nicht hin und sagen darum: Keine Toleranz der Intoleranz!“