BürgerInnenrechte erhalten – Fußballfans nicht kriminalisieren !

Die Vergabepraxis für Eintrittskarten für das Fußballspiel Eintracht Braunschweig – Hannover 96 stößt bei den Jusos Niedersachsen auf massives Unverständnis. So sollen die anreisenden Fans aus Hannover gezwungen werden, mit Bussen aus der Landeshauptstadt anzureisen. Die Eintrittskarten würden dann nur in diesen Bussen ausgeteilt werden.

Benjamin Köster, Vorsitzender der Jusos Niedersachsen kritisiert das niedersächsische Innenministerium

Benjamin Köster, Vorsitzender der Jusos Niedersachsen, erklärt dazu: „Dass das niedersächsische Innenministerium sowie die beteiligten Vereine hier die Rechte von BürgerInnen, z. B. auf eine individuelle Anreise, einfach aufheben, entbehrt jeder Grundlage.“

Im Vorfeld des Hinspiels in Hannover war mit massiven Auseinandersetzungen gerechnet worden, die trotz individueller Anreise aller Fans aber ausblieben. Die Polizei zog damals ein positives Fazit.

„Hier wird offensichtlich populistisch Stimmung gegen Fußballfans gemacht. Die Beteiligten sollten stattdessen lieber den Dialog mit der aktiven Fanszene suchen und nicht allen Fußballfans generell die Absicht unterstellen, Straftaten begehen zu wollen.“, so Köster weiter.