GRÜNE JUGEND UND JUSOS VERURTEILEN UNMENSCHLICHE ABSCHIEBUNG EINER ROMA-FAMILIE AUS DEM KREIS LÜCHOW- DANNENBERG IN DEN KOSOVO AM VERGANGENEN SAMSTAG

Dazu erklärt Carolin Jaekel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen (GJN): „SPD und Grüne haben im Koalitionsvertrag ganz klar andere Vereinbarungen zur Abschiebepraxis getroffen. Wir fordern die Landesregierung auf, sich an ihre Ankündigungen zu halten und die Wende in der Flüchtlingspolitik auch zu vollziehen. Dazu gehört ein Abschiebestopp von schutzbedürftigen Personen in Länder, in denen ihre Sicherheit gefährdet ist und ihre Integration nicht gewährleistet werden kann.“

Benjamin Köster, Vorsitzender der Jusos Niedersachsen, fügt hinzu:
„Unabhängig vom Einzelfall verurteilen wir auch ganz klar die Art und Weise
der vollzogenen Abschiebung. Dass eine Familie mitten in der Nacht abgeholt
und auseinandergerissen wird, ist absolut unmenschlich und darf nicht durch
ein SPD-geführtes Innenministerium verantwortet werden. Wir fordern den
Innenminister auf, das Vertrauen in den Paradigmenwechsel nicht zu
verspielen, Abschiebungen dieser Art zu verhindern und die Familie aus dem
Kosovo zurück zu holen.“